Fakten, Finanzen, Strategien, Strukturen - das sind die zentralen Bezugsgrößen für das Führungshandeln. Die Erfahrung der letzten Krisenjahre hat unübersehbar deutlich gemacht, dass in Zeiten hoher Unsicherheit und Komplexität der Blick auf die "harten" Faktoren ergänzt werden muss. Es braucht auch den Blick auf das Verhalten der handelnden Personen und ihre Beziehungen in den Rollen und Strukturen - also die sog. "weichen" Faktoren. Sensibilität für Abläufe und BeziehungenMit dieser Erweiterung des Blicks beschäftigen sich auch viele Management-Vordenker. Vor allem Prof. Karl E. Weick hat dies in seinen Forschungen zu HRO's - High Reliability Organisations - also Organisationen mit Teams von Piloten, Feuerwehrleuten, Chirurgen usw., bei denen jeder Fehler unabsehbare Folgen hat, eindrücklich belegt. In seinem Buch "Das Unerwartete managen" nennt er als wesentliche Punkte: |
Führen mit MediationskompetenzUm diesen erweiterten Blick für Führungskräfte zu schärfen und ein entsprechendes Kommunikations-Verhalten zu entwickeln, ist das Erlernen der Mediation besonders hilfreich. Mediative Haltung, mediative Techniken und systemisch-lösungsorientierte Gesprächsführung sind Grundlagen des Führens mit Mediationskompetenz. Das MEDIUS Konzept des Achtsamen ManagementsAls Verbindung von systemischer Wirtschaftsmediation, Organisations-entwicklung und modernen Manage-mentansätzen hat Kurt Faller das MEDIUS-Konzept "Achtsames Management" entwickelt (ausführlich beschrieben in Newsletter Nr. 4). Dieses Konzept ist die Grundlage für unsere Bearbeitungen, Coachings, Seminare und Ausbildungen. |
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